Was lesen die Autoren…? (1)

Die Autoren/Autorinnen des Literaturzirkels selbst lesen natürlich auch laufend Bücher in Printversion, als Ebook oder Hörbuch. Deshalb möchten wir euch in Abständen immer mal wieder ein paar Tipps bzw. Empfehlungen der Autoren vorstellen. Unter dem Titel „Was lesen die Autoren…?“ erscheinen regelmäßig Beiträge auf unserer Seite, vielleicht findet ihr so, eine schöne Empfehlung zum Lesen. Wir wünschen euch schöne spannende Lesestunden!


„Ein Kind Gottes“ von Cormac McGarthy

© rororo

„McCarthy steht in der Kunst der großen Erzähler unmittelbar neben Norman Mailer. Mit einem Fuß in der Hölle vermag er in seinen Romanen durch die ihm eigene, unglaubliche Wortgewandheit eine unwiderstehliche Spannung zu erzeugen. Elektrisierende Thriller, tiefgehende Melodramen. Ein genialer Philosoph der Gegenwart, der auch ein Telefonbuch zum Bestseller machen könnte.“ Der Autor ist Oscarpreisträger für „No Country for Old Men“ (2008) mit Javier Bardem, als Bester Film. Er schrieb das Drehbuch und führte Regie.

Thomas Märtens


„Die Rettung der Welt“ von Dieter Nuhr

© Bastei Lübbe

„Zum Schreien komisch, wenn man seinen Humor und seine bissige Zeitkritik mag. Ich mag’s.“ Dies ist die offizielle Autobiographie des bekannten Komikers, Kabarettist, Autor und Musikers u.a. bekannt mit „Nuhr im Ersten“ sowie seinen zahlreichen Gastauftritten in Comedysendungen. Dieter Nuhr nimmt auf unnachahmliche Weise unsere Geschichte von den 68ern über den Fall der Mauer bis Donald Trump aufs Korn. Seine anti-alarmistische Botschaft: Alles wird gut!

Reinhard Sturm


„Der Fall Colllini“ von Ferdinand von Schirach

© btb

„Wie beeindruckend emotionslos der Autor von Schirach Geschichten erzählen kann. Diese Geschichte um Collini wirkt noch lange nach und man fragt sich, wie man selbst handeln würde.“ Was treibt einen Menschen, der sich ein Leben lang nichts hat zuschulden kommen lassen, zu einem Mord? Das Buch wurde 2018 verfilmt und im Jahr 2019 mit dem italienischen Schauspieler Franco Nero in den deutschen Kinos gezeigt.

Franziska Koblitz


„Feuer und Stein“ von Diana Gabaldon

© Blanvalet

„Mal wieder den ersten Band der Higland-Saga von Diana Gabaldon. Ihre Kunst zu formulieren und auch auf kleine Details zu achten kombiniert mit ihrer Fähigkeit feinen Humor unterzubringen, fasziniert mich. Ihre Bücher sind zwar echt dick, also so um die 1000 Seiten, ziehen mich aber jedesmal wieder in die Geschichte hinein“. Diana Gabaldon veröffentlichte ihren ersten Roman 1991. Damals ahnte sie noch nicht, dass sie mit „Feuer und Stein“ den Auftakt für eine Serie geschrieben hatte, die weltweit Millionen Leser finden sollte: die „Highland-Saga“.

Heike Rissel


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